Legal
Terms and conditions
The conditions under which asksteps is used.
The legal texts on this page are available in German only; a translation would not be legally binding.
Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Plattform asksteps zwischen Vitaly Litvinchuk, Grandkuhle 10D, 30823 Garbsen, Deutschland (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden.
Kunde kann sowohl ein Unternehmer nach § 14 BGB als auch ein Verbraucher nach § 13 BGB sein. Wo diese Bedingungen zwischen beiden unterscheiden, ist das ausdrücklich gesagt; im Übrigen gelten sie für beide gleichermaßen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung in Textform zugestimmt.
Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden die Software asksteps über das Internet zur Nutzung bereit. Mit ihr erstellt der Kunde dialogorientierte Formulare und Funnels und bindet sie auf eigenen Websites ein.
Geschuldet ist die Bereitstellung der Software in dem Umfang, den der gebuchte Tarif vorsieht, sowie die Speicherung der dabei anfallenden Daten. Eine Installation auf Anlagen des Kunden findet nicht statt; die Software läuft auf Servern des Anbieters.
Nicht geschuldet sind das Erstellen von Inhalten, die rechtliche Prüfung der vom Kunden erstellten Formulare und ein bestimmter geschäftlicher Erfolg — insbesondere keine Mindestzahl an Anfragen oder Abschlüssen.
Vertragsschluss
Der Kunde registriert sich mit seiner E-Mail-Adresse und einem selbst gewählten Passwort und bestätigt die Adresse über den ihm zugesandten Link. Mit der Registrierung entsteht ein unentgeltliches Nutzungsverhältnis im Tarif „Free".
Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde im Konto einen kostenpflichtigen Tarif auswählt und die Buchung abschließt. Unmittelbar über der Schaltfläche, mit der er die Buchung abschließt, werden ihm die wesentlichen Merkmale der Leistung, der Gesamtpreis, der Abrechnungszeitraum und die Kündigungsbedingungen angezeigt; die Schaltfläche weist die Zahlungspflicht aus.
Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss unverzüglich in Textform per E-Mail und speichert den Vertragstext. Diese Bedingungen sind auf dieser Seite jederzeit abrufbar und lassen sich speichern und ausdrucken. Vertragssprache ist Deutsch.
Tarife und Testphase
Es bestehen die Tarife „Free", „Starter", „Professional" und „Business". Welche Kontingente je Tarif gelten — unter anderem die Zahl der Funnels, der Eingänge je Monat und der Teammitglieder —, zeigt die Tarifübersicht im Konto. Sie ist maßgeblich.
Bei der erstmaligen Buchung im Monatsintervall erhält der Kunde eine Testphase von 14 Tagen. In dieser Zeit steht ihm der Funktionsumfang des Tarifs „Professional" zur Verfügung, ohne dass ein Entgelt anfällt. Voraussetzung sind eine bestätigte E-Mail-Adresse und ein hinterlegtes Zahlungsmittel.
Die Testphase geht ohne weitere Erklärung in ein kostenpflichtiges Abonnement über: Am 15. Tag wird erstmals das Entgelt des Tarifs „Starter" abgebucht, und ab diesem Zeitpunkt gilt auch dessen Funktionsumfang. Kündigt der Kunde vor Ablauf der 14 Tage, entstehen keine Kosten.
Die Testphase wird je Kunde einmal gewährt.
Der Anbieter darf den Funktionsumfang eines Tarifs weiterentwickeln und ergänzen. Eine Einschränkung des Umfangs während eines laufenden Abrechnungszeitraums erfolgt nicht, es sei denn, sie ist rechtlich geboten oder technisch unvermeidbar; in diesem Fall gilt der Abschnitt „Änderungen".
Preise und Zahlung
Maßgeblich sind die Beträge, die im Konto und auf der Preisseite zum Zeitpunkt der Buchung angezeigt werden. Gegenüber Verbrauchern werden sie als Gesamtpreis einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen.
Das Entgelt ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig — bei monatlicher Laufzeit am Tag der Buchung und danach monatlich, bei jährlicher Laufzeit am Tag der Buchung und danach jährlich. Der Jahrespreis entspricht zehn Monatspreisen.
Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Welche Zahlungsmittel zur Verfügung stehen, zeigt die Buchungsstrecke. Kartendaten werden unmittelbar bei Stripe eingegeben; der Anbieter erhebt und speichert sie nicht.
Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, wird er darauf hingewiesen und erhält eine angemessene Nachfrist. Bleibt die Zahlung aus, kann der Anbieter den Zugang nach Ablauf der Nachfrist beschränken oder sperren. Daten des Kunden werden dabei nicht gelöscht. Die gesetzlichen Rechte wegen Verzugs bleiben unberührt.
Der Kunde kann gegen Forderungen des Anbieters nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft je nach gewähltem Intervall einen Monat oder ein Jahr. Wird er nicht gekündigt, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit und kann danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
Die Kündigung ist jederzeit im Konto im Bereich „Abonnement" möglich. Unabhängig davon steht im Fußbereich jeder Seite die Schaltfläche „Verträge hier kündigen" nach § 312k BGB zur Verfügung; sie führt zu einem Formular, mit dem die Kündigung ohne Anmeldung erklärt werden kann.
Der Anbieter bestätigt den Eingang einer Kündigung unverzüglich in Textform und nennt dabei den Inhalt der Erklärung, den Zeitpunkt des Eingangs und den Zeitpunkt, zu dem der Vertrag endet.
Die ordentliche Kündigung wirkt zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Bis dahin bleibt der Zugang bestehen. Das Recht beider Seiten zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Nach dem Vertragsende werden die Daten des Kunden 30 Tage lang aufbewahrt und danach endgültig gelöscht. Innerhalb dieser Frist kann der Kunde die Wiederherstellung verlangen und seine Daten exportieren. Der Kunde ist gehalten, den Export rechtzeitig vorzunehmen.
Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Voraussetzungen, Frist, Ausübung und Rechtsfolgen stehen vollständig in der Widerrufsbelehrung unter „Widerrufsbelehrung"; dort steht auch das Muster-Widerrufsformular.
Unternehmern nach § 14 BGB steht ein Widerrufsrecht nicht zu.
Pflichten des Kunden
Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und gibt sie nicht an Dritte weiter. Er unterrichtet den Anbieter unverzüglich, wenn er Anhaltspunkte dafür hat, dass Unbefugte Kenntnis erlangt haben.
Für die Inhalte seiner Formulare und Funnels ist der Kunde verantwortlich. Er stellt sicher, dass er die dort erhobenen Daten rechtmäßig erhebt, dass er den betroffenen Personen die nach Art. 13 DSGVO erforderlichen Informationen erteilt und dass er, soweit erforderlich, deren Einwilligung einholt.
Auf den Websites, auf denen er asksteps einsetzt, bindet der Kunde eigene Rechtstexte ein — insbesondere Impressum und Datenschutzerklärung. Der Anbieter stellt diese Texte nicht bereit und prüft sie nicht.
Daten besonderer Kategorien nach Art. 9 DSGVO — etwa Gesundheitsdaten — erhebt der Kunde über asksteps nur, wenn er zuvor die dafür erforderliche Rechtsgrundlage geschaffen hat.
Untersagt ist die Nutzung für rechtswidrige Zwecke, insbesondere für das Erheben von Daten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, für unerlaubte Werbung sowie für Inhalte, die Rechte Dritter verletzen oder gegen Strafgesetze verstoßen.
Verstößt der Kunde erheblich gegen diese Pflichten, kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Abmahnung und erfolglosem Fristablauf sperren. Bei besonders schweren Verstößen kann die Sperre ohne vorherige Abmahnung erfolgen; der Anbieter unterrichtet den Kunden darüber unverzüglich und nennt den Grund.
Verfügbarkeit
Der Anbieter betreibt die Plattform mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns und ist um durchgehende Verfügbarkeit bemüht. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote wird nicht zugesagt, solange sie nicht gemessen und belegt werden kann.
Planbare Wartungsarbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durch und kündigt sie mindestens 48 Stunden vorher im Konto oder per E-Mail an. Unvorhergesehene Störungen behebt er unverzüglich.
Zeiten, in denen die Plattform aus Gründen nicht erreichbar ist, die der Anbieter nicht zu vertreten hat — insbesondere Störungen des Internets, Ausfälle bei Vorlieferanten oder höhere Gewalt —, gelten nicht als Nichtverfügbarkeit im Sinne dieser Bedingungen.
Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln bleiben von diesem Abschnitt unberührt.
Mängelrechte
Auf die Überlassung der Software auf Zeit ist Mietrecht anzuwenden (§§ 535 ff. BGB). Der Anbieter hält die Software während der Vertragslaufzeit in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand.
Ist der Kunde Verbraucher, gelten ergänzend die Vorschriften über Verträge über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB). Der Anbieter stellt danach während der Vertragslaufzeit insbesondere die Aktualisierungen bereit, die erforderlich sind, damit die Software vertragsgemäß bleibt.
Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alternative 1 BGB), ist ausgeschlossen. Im Übrigen bleiben die gesetzlichen Mängelrechte unverändert bestehen.
Mängel meldet der Kunde unter der im Impressum genannten Adresse. Der Anbieter bestätigt den Eingang und teilt mit, wie er weiter verfährt.
Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Ebenfalls unbeschränkt haftet der Anbieter nach dem Produkthaftungsgesetz, im Umfang einer von ihm übernommenen Garantie und bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Eine darüber hinausgehende Haftung besteht nicht. Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Der Kunde sichert die von ihm eingestellten Daten in dem ihm zumutbaren Umfang selbst; der Anbieter stellt hierfür eine Exportfunktion bereit.
Datenschutz
Wie der Anbieter personenbezogene Daten des Kunden verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung.
Für die personenbezogenen Daten, die der Kunde über seine Formulare und Funnels erhebt, ist der Kunde Verantwortlicher nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Der Anbieter verarbeitet sie ausschließlich weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.
Beide Seiten schließen hierüber einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Solange ein solcher Vertrag nicht geschlossen ist, darf der Kunde über asksteps keine personenbezogenen Daten Dritter erheben. Den Vertrag fordert der Kunde unter datenschutz@asksteps.co an.
Änderungen
Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn das zur Anpassung an geänderte Gesetze oder an eine geänderte höchstrichterliche Rechtsprechung, zur Beseitigung einer nachträglich entstandenen Regelungslücke oder wegen einer Änderung des Leistungsangebots erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
Änderungen teilt der Anbieter dem Kunden mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden in Textform mit und stellt die geänderten Bestimmungen dabei gegenüber.
Die Änderungen werden nur wirksam, wenn der Kunde ihnen zustimmt. Eine Zustimmung durch Schweigen tritt nicht ein.
Stimmt der Kunde nicht zu, läuft der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen weiter. Der Anbieter kann den Vertrag in diesem Fall zum nächsten zulässigen Termin ordentlich kündigen.
Für Änderungen der Entgelte gilt dasselbe.
Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Hat ein Kunde, der Verbraucher ist, seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Ist eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam oder wird sie es, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen: 16. August 2026.
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